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Yoga - Fit auf die sanfte Tour

Die verschiedenen Yoga-Schulen

Woher Yoga tatsächlich stammt, wissen die wenigsten. Seine Wurzeln sind ursprünglich im komplexen indischen Religionssystem verankert. Seit der Weiterentwicklung durch den weisen Patanjali vor 2000 Jahren hat sich das „klassische“ Yoga jedoch weitgehend von seiner religiösen Bindung gelöst. Heute ist es fast genauso neutral wie die Psychotherapie.

Bei uns ist das Hatha-Yoga am weitesten verbreitet. Es entwickelte sich etwa 800 n. Chr. und tauchte im Westen um 1930 auf. Zu dieser Zeit beschäftigten sich nur wenige Anhänger mit den Grundlagen des Hatha. Erst in den neunziger Jahren setzte sich hierzulande der Hatha-Weg durch.

Mit „Hatha-Yoga“ ist eigentlich keine bestimmte Yoga-Form, sondern vielmehr eine Verschmelzung verschiedener Einflüsse und Elemente gemeint. Aus diesem Grund spricht man auch von der so genannten „Hatha-Fusion“. Die neue Generation der Yoga-Lehrer bezieht ihre Einflüsse immer häufiger aus verschiedenen Quellen und kombiniert Ideen und Techniken nach eigenen Vorstellungen, so dass es immer schwieriger wird, die „Schule“ zu erkennen, der sie entspringen.

In modernen Yoga-Zentren – besonders auch in den USA – versucht man, verschiedene Formen des Yoga anzubieten. Um dem Kind einen Namen zu geben, nannte man diese Fusion „Hatha“, doch tatsächlich bedeutet das nichts anderes, als dass sich die Lehre von Generation zu Generation weiterentwickelt.

Allen gemeinsam ist die Verbindung von Körperübungen und –positionen (Asanas) mit einer bestimmten Atemtechnik (Pranayama). Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen die gängigsten Hatha-Formen vor.

Die verschiedenen Yoga-Schulen

  • Kundalini-Yoga
    Im Jahre 1969 gründete Yogi Bhajan, ein Sikh, (Anhänger einer Religion, die den Hinduismus mit dem Islam verbinden will) in Kalifornien das Yoga-Zentrum 3HO (Healthy Happy Holy Foundation), aus dem das „Yoga des Bewusstseins“ – kurz Kundalini-Yoga - hervorging. Grundsatz dieser Lehre ist, dass der Körper nicht Hindernis, sondern Mittel zur Erleuchtung ist. Man will den Praktizierenden helfen, ihre Potenziale optimal zu nutzen.
    Heute ist die 3HO eine Trainingsorganisation mit Zentren auf der ganzen Welt. Beim Kundalini-Yoga wechseln sich intensive Körper- und Atemübungen ab mit unterschiedlichen Kursen in Mantra-Singen (Mantra = heiliges Wort), Ernährungslehre und Lebensführung. Kundalini verlangt körperliche und seelische Stabilität sowie ein gut ausgeprägtes Körpergefühl.

  • Ashtanga-Yoga (Power-Yoga)
    Begründet wurde diese Yoga-Richtung um 1948 von Pattabhi Jois aus Indien. Es handelt sich dabei um eine dynamische, sportliche Form des Yoga, die in den USA und bei uns besonders deshalb populär geworden ist, weil sie heutigen Fitness-Maßstäben am ehesten entspricht.
    Ashtanga-Yoga ist sehr anspruchsvoll, denn es verlangt kraftvollen Körpereinsatz auf hohem Niveau. Die energetisierenden Übungen sind lang und dynamisch und stellen für Anfänger oft unlösbare Herausforderungen dar. Darüber hinaus ist das Tempo im Vergleich zu anderen Yoga-Typen sehr schnell. Wer eine Alternative zum Aerobic-Kurs sucht und gleichzeitig in den Genuss der positiven Einflüsse des Yoga kommen will, für den ist Ashtanga eine gute Wahl.

  • Sivananda-Yoga
    Gegründet wurde diese Form des Yoga von einem Swami, also einem religiösen Lehrer, namens Sivananda Saraswati. Sie umfasst neben den Übungen (Asanas) auch Kurse in Philosophie, Meditation und Ernährung.
    Die Kurse, die heute in Sivananda-Yoga gegeben werden, basieren auf folgendem Modell: Während eines vierwöchigen Intensiv-Programms lebt, lernt und arbeitet man mit Lehrern und anderen Yoga-Schülern im Ashram. Die Kost ist vegetarisch und man widmet sich ausschließlich den Körper- und Atemübungen sowie der Entspannung und Meditation. Nach Beendigung dieser – zugegebenermaßen harten - vier Wochen darf sich der Schüler Yoga-Lehrer nennen.
    Die Abfolge der körperlichen Übungen beginnt mit dem Kopfstand und beinhaltet alle für Gesundheit und Wohlbefinden wichtigen Bewegungen – die jedoch für untrainierte Körper harte Arbeit bedeuten.

  • Bikram-Yoga
    Bikram Choudhry wurde 1945 geboren, und schon im zarten Alter von zwölf Jahren war er nationaler Yoga-Champion Indiens. Mit zwanzig sagte man ihm nach einem Unfall beim Gewichtheben, dass er nie wieder laufen würde. Daraufhin entwickelte er eine eigene, spezielle Abfolge von Yoga-Übungen, durch die er wieder gesund wurde und nun andere lehrt.
    Bikram-Yoga unterscheidet sich vor allem durch zwei Eigenarten von anderen Yoga-Richtungen: Zum einen sind die Positionen körperlich ausgesprochen anstrengend, zum anderen werden die Übungen in einem auf ca. 30 Grad erhitzten Raum durchgeführt. Letzteres begünstigt eine intensive Muskel-, Sehnen- und Bänderarbeit. Die Wärme fördert zudem starkes Schwitzen, was wiederum der Entschlackung zugute kommt.

  • Scaravelli-Yoga
    Vanda Scaravelli arbeitete über viele Jahre mit verschiedenen Yoga-Größen zusammen, bevor Sie schließlich eine eigene Yoga-Technik entwickelte. Zusammen mit ihrer Freundin und Mitstreiterin Mary Stewart begründete Scaravelli eine sanfte, fließende Yoga-Form, bei der es sowohl um körperliche wie auch geistige Erdung und die Freisetzung neuer Energien geht. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Methode liegt in der Atmung, dem „Gesang des Körpers“.
    Vanda Scaravelli hatte sich immer geweigert, einer Yoga-Schule ihren Namen zu geben, doch die von ihr beeinflussten nachfolgenden Generationen setzten ihre Art des Yoga mit ihrem Namen gleich, und nach ihrem Tod im Jahr 1999 wurde „Scaravelli-Yoga“ zu einem feststehenden Begriff.

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